Fotoseminare und -workshops von und mit Jo Achim Werner

Als Fotograf bin ich das eine oder andere Mal gefragt worden, was man tun muss, um „so“ fotografieren zu können.
Abgesehen davon, dass mich diese Bewertung meiner Arbeiten freut, lautet die Antwort ganz einfach:

  1. Beherrsch’ die Technik im Schlaf!
  2. Lerne Sehen!

Ich habe zu diesen Themen Workshops oder Seminare entwickelt.

1. Beherrsche Deine Kamera, bevor sie Dich beherrscht!

Wie war das jetzt noch mal? Wenn die Blende kleiner ist, dann kommt weniger Licht in die Kamera? Oder war’s umgekehrt? Allein an dieser Frage verzweifeln viele Anfänger in der Fotografie. Oder: Was hat die Brennweite mit der Perspektive zu tun? Wieviele Objektive brauche ich eigentlich? Und welche Kameratechnik soll ich nutzen? Was muss ich tun, um mehr Tiefenschärfe zu erreichen? Aber was ist denn das überhaupt? Soviel vorweg: Tiefenschärfe hat rein gar nichts mit Unterwasserfotografie zu tun.

Dieses kleine Seminar richtet sich an alle Einsteiger in die Fotografie und kann auch denjenigen helfen, die sich vor der Anschaffung einer Kamera ausreichend informieren wollen. Sie müssen also nicht Ihren 12-Kilo-Rucksack mit der Ausrüstung mitbringen, die Sie noch nie benutzt haben. Sie sehen schon: Ich nehme das Thema humorvoll und möchte Sie ohne jedes oberlehrerhafte Gehabe langsam an die Fototechnik heranführen. Sie können auch ohne eine 1 in Mathe oder Physik teilnehmen und werden trotzdem alles verstehen.

Beschreibung des Seminars

2. Sehen lernen! Fotografieren statt Knipsen

Ich könnte auch sagen, „Photographie statt Photoshop“. Mittlerweile ist es ja ein geflügeltes Wort von Amateur – und übrigens auch Berufsfotografen –  „den Rest mache ich dann in Photoshop“. Die Kamera wird als eine Art Gerät für die Produktion von Rohmaterial angesehen, das eigentliche Bild wird dann am Bildschirm erzeugt.
Das kann man so machen und ich verteufele weder Photoshop noch das von mir verwendete Programm Lightroom. Trotzdem finde ich, gute Fotos sollten mit einer Kamera gemacht werden. Kurz: In diesem Seminar geht es ums Fotografieren, nicht ums „Photoshoppen“ (Es gibt Leute, die sagen das so).

Basis ist eine Schule des Sehens. Für einen erfolgreichen Fotografen – und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um einen Amateur mit Ambitionen oder um einen Berufsfotografen handelt – sind zwei Dinge essentiell, um sehr gute Fotografien zu machen. Zum einen müssen sie das Potential einer Szene, eines Motivs erkennen. Das heißt, sie müssen sehen können. Zum anderen müssen sie visualisieren können, wie es als Foto wirkt. Ich versuche das mal, so zu erklären. Die Kamera kann Ihre Gefühle nicht transportieren. Warum Sie also einen bestimmten Sonnenuntergang nun gerade so überwältigend fanden, weiß weder die Kamera noch der Betrachter des Fotos, es sei denn, Sie haben das ausgiebig erklärt. Aber ein Foto, dessen Wirkung man mittels Worten erzeugen muss, ist nur schön. Nicht gut.
Also liegt die Kunst darin, das Foto so zu machen, dass es keiner weiteren Erklärung bedarf und dem Betrachter das Gefühl gibt, dabei gewesen zu sein.

Beschreibung des Seminars folgt in Kürze

3. Fotoseminare auf den Liparischen Inseln

In Zusammenarbeit mit dem hannoverschen Unternehmen Siabella …natürlich reisen! biete ich noch in diesem Jahr Fotoseminare in Sizilien an. Die eigene fotografische Sprache entwickeln, die Technik verfeinern und in den Austausch mit anderen engagierten Fotografen gehen – das alles unter südlicher Sonne in einer atemberaubenden Landschaft in schönen Hotels und – nicht zu vergessen bei excellenter sizilianischer Küche: Was will man mehr?
Diese Reise ist hervorragend geeignet für Paare, denn während eine/r der Partner sein/ihr fotografisches Auge schult, kann der oder die andere am kulturellen, touristischen oder Wanderprogramm teilnehmen.

Mehr Infos gibt es hier!